Schreck a-hoi!

4. April 2011

Grüezi mitenand!
Gestern sind wir gut wieder in der Schweiz angekommen und konnten den ersten Abend mit der Familie und Freunden geniessen. Danke nochmals allen die gekommen sind und mitgeholfen haben!

 Doch zuerst könnt ihr unsere letzten Erlebnisse aus Südamerika und Europa im Anschluss lesen, viel Spass.

Von Ilha do Mel gings in einer nicht so langen Busfahrt bis nach Sao Paulo. Gerne wollten wir die Riesenstadt mit 11 Millionen Einwohnern erkunden, doch es war mal wieder alles geschlossen da Feriertag. Also reisten wir weiter nach Norden zur  Insel Ilhabela wo wir die letzten Tage verbrachten. Etwas erschrocken von dem vielen Verkehr und den Menschen auf dieser Insel versuchten wir uns im Dschungel etwas zurück zu ziehen. Ilhabela hat sehr viele Wasserfälle und natürliche Wasserrutschen, die wir natürlich testeten.

Mit der Fähre fuhren wir wieder ans Festland und traten unsere letzte Busfahrt an. Wir waren definitiv nicht böse als wir in Santos aussteigen konnten.

Einen Tag darauf warteten wir einige Stunden am Hafen von Santos auf Mami bevor wir aufs Riesenschiff konnten.Wir freuten uns riesig sie wieder zu sehen! Ca. 2990 Passagiere über 60 Jahre und dann noch wir, wurden auf den Cruiser geschleusst... ;-) Es war ein riesen Schock mit dieser Menschenmasse die Rückreise anzutreten! Was für andere eine kleine Kammer oder schlechtes Essen war, genossen wir in vollen Zügen. Schliesslich waren wir es uns nicht mehr gewohnt, täglich eine warme Dusche zu haben, frische Badetücher, grosses Bett und köstliche Leckereien!

Unser erster Stop war in Rio de Janeiro. Diese Stadt mit viel Armut ist wunderschön gelegen. Wir konnten die Aussicht vom Zuckerhut geniessen. In Ilheus dem zweiten Halt in Brasilien verbrachten wir den Tag am schönen Strand. Salvador de Bahia hatte eine schöne farbige Altstadt die wir gemeinsam erkundeten. In Recife war der letzte Landgang vor der Atlantiküberquerung. Wir besuchten das kleine Dorf Olinda nördlich von Recife.

Am Abend legten wir mit etwas Verspätung ab. Nun war für uns klar, es ist vorbei, die Zeit in "America del Sur".

5 Tage waren wir auf See und konnten etwas über die vergangenen 15 Monate nachdenken und Erinnerungen austauschen. Auch nutzten wir die "on Board" Rutschbahn die über 3 Stockwerke führte und optimal war um die Leute etwas zu erfrischen. ;-)

Unser erster Halt in Europa war in Grand Canaria. Dies war wieder ein Schock! Es ist eben doch anders auf dem kleinen Kontinent... Viel zu sehen gabs da jedenfalls nicht. So dass wir uns auf Madeira freuten. Schon bald erreichten wir die Frühlingsinsel. In Funchal durften wir nochmals zwei eindrückliche Tauchgänge machen. Wir sahen viele Fische, Rochen und konnten einen riesigen Zackenbarsch streicheln.

Lissabon war für uns nichts besonderes. Dafür gefiel uns Barcelona ganz gut. Bei wunderschönem Wetter besuchten wir den Park Güell, von Gaudi. Die vielen Farben, spezielle Gebäude und Mauern beeindruckten uns. Auch die Blumen, die in allen Farben leuchteten genossen wir.

Bevor wir Marseille erreichten verbrachten wir nochmals einen ganzen Tag auf See. Wir schlenderten durch die französische Stadt, duch die kleinen Gässchen zu alten Gebäuden und der Kathedrale am Hafen.

In Savona, Italien angekommen überraschten uns Marcel und Stierli zusammen mit Urs. Sie holten uns mit dem Wohnmobil ab. Schnell wurde uns klar, dass wir direkt in die Schweiz zurückfahren. Damit haben wir nicht gerechnet, denn wir dachten, dass wir und in einigen Tagen langsam auf den "Heimweg" machen.

In Kloten angekommen war die Überraschung perfekt! Viele Freunde, Verwandte und Bekannte warteten bereits auf uns mit einem guten Znach! Danke nochmals allen!

Da sagen wir nun noch...

1. ...es kommt eh anders

2. als man denkt!...

 
Machts gut und vielleicht bis bald wenns wieder heisst "Moritours on the road"!

Grüessli Moni und Rico