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Unterwasserwelt und Chuderwälsch28. Februar 2011 Bereits ist wieder ein Monat vorbei mit Eindrücken und Erlebnissen aus der Ferne. Gerne erzähle ich euch die News von Moritours! Vor einigen Wochen sind wir los richtung Norden, nämlich in die Karibik nach Kuba. Kaum angekommen merkten wir schnell, dass es gleich aber doch irgendwie anders war als das, was wir bereits kannten. Die ersten Tage verbrachten wir in der Stadt Havanna und wohnten, wie üblich in Kuba, in einer Casa Particular. (dies sind Zimmer bei Privatpersonen). Von dort aus erkundeten wir die zerfallende Stadt am Meer und bewunderten die vielen schönen Autos. Leider mussten wir schnell feststellen, dass dieses Land überflutet ist mit Touristen. Bald wollten wir weiter doch dies war nur möglich mit Touribussen, leider können Reisende nicht mit den Einheimischen busfahren, auch bezahlen muss man mit einer anderen Währung. Alles etwas speziell für uns. In Maria la Gorda angekommen entschlossen wir uns das Tauchbrevet zu machen. In diesem wunderschönen, türkisfarbenen, klaren Wasser durften wir die Unterwasserwelt kennenlernen und den Umgang mit dem Equitment üben. An Land wurde es mit jedem Tag kälter, ungewohnt kalt! So verliessen wir die Küste bald wieder und erkundeten mit dem Velo das Viñales Tal. Hier wird sehr viel Tabak angebaut und in den schmucken Häusern getrocknet. Die Gegend ist sehr grün und hügelig. Natürlich fing sich Rico wieder einen Platten ein, doch ein Einheimischer flickte dies gekonnt in fast einer Stunde Arbeit so dass wir anschliessend weiterradeln konnten. Trinidad gefiel uns richtig gut. Dies ist eine kleine Stadt mit vielen Gässchen aus Pflastersteinen. Die Häuser sind alle bunt angemalt. Hier bieten Familien in ihren Innenhöfen oder auf der Strasse einem ein gutes Essen an, dazu gabs immer kubanische Musik, richtig gemütlich. Zudem konnte man hier in der Nähe tauchen, diese Gelegenheit nutzten wir natürlich und liessen uns mit einem Oldtimer zum Strand fahren. Auch in Cienfuegos verbrachten wir zwei Nächte und machten einen Tauchgang. Wir tauchten durch zwei Tunnels, erkundeten ein Wrack und sahen sogar ein Seepferdchen! Die letzten drei Tage liessen wir es uns nochmals so richtig gut gehen in einem All-inclusive Hotel in Varadero. Dies ist doch ein anderes Leben, gar eine andere Welt. So schien es jedenfalls für uns, doch für eingige Tage ganz schön wenn man's danach wieder abgeben kann. Nach 3 Wochen verliessen wir das spezielle Land Kuba wieder. Wir haben die Natur sehr genossen, waren aber etwas entäuscht und genervt von den Menschen die einem die ganze Zeit irgend etwas verkaufen wollten, aufdringlich waren und einem eh nur abzocken wollten. Cool ist narürlich, dass wir nun den Open Water Diver haben und überall ins Wasser springen dürfen! Wieder zurück in Asunsión, wieder zurück in der Hitze! Doch nun hiess es die letzten Pläne schmieden. Mit dem Bus reisten wir nochmals nach Ciudad del Este und überquerten dort ohne Probleme den Zoll. In Brasilien angekommen, verstanden wir nur noch "Bahnhof"! Man, und diese Sprache, Portugisisch, soll etwas verwandtes mit Spanisch haben? Sie verstehen uns nicht wenn wir Spanisch sprechen und wir sie nicht... auch Englisch kann da eigentlich kaum jemand. Aber zum Glück haben wir noch Hände und Füsse und etwas Humor, so klappte es bis jetzt ganz gut. In einer weiteren langen Busfahrt erreichten wir Curitiba. Die sauberste Stadt die wir seit langem gesehen haben! Hier wird auch fleissig und erfolgreich Abfall getrennt. Wirklich spannend, dass soetwas so gut funktionieren kann! Mit dem wohl längsämsten Zug der Welt fuhren wir von der Stadt richtung Küste. Die Fahrt führte durch dichtbewaldete Gebiete und recht hohen Bergen. Lustig war es, den Einheimischen zuzuschauen. Viele fuhren wahrscheinlich das erste Mal Zug und freuten sich riesig wenn wieder ein Tunnel kam oder wir über eine Brücke fuhren. Narürlich war auch ein "Guide" an Board der immer darauf hinwies was jetzt auf welcher Seite zu sehen war und einen Snack vorbei brachte. In Paranagua angekommen war gerade noch Carnaval. Thema dieses Jahr war, dass sich alle als Frauen verkleiden sollten, es hatte viele lustige Gestallten. Und nun sind wir auf der Ilha do Mel, der Honiginsel. In einigen Tagen werden wir zurück aufs Festland fahren und Richtung Norden reisen, denn die Tage sind nun endgültig gezählt! Noch einmal wird es eine "Ausgabe" von Moritours geben, nämlich in einem Monat!
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